Pflege für Ihre Garderobe

Pflege für Ihre Garderobe

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Nicht nur drei Mal im Jahr bedarf es eines Garderoben-Checks, nein, denn vielmehr sollte die Pflege Ihrer Garderobe täglich auf Ihrer Tagesordnung stehen. Denn nur eine gepflegte Garderobe ist eine schicke Garderobe und erfüllt ihren Zweck, schließlich möchten Sie sich ja auch jeden Tag von Ihrer besten Seite im Businessalltag präsentieren.

Gehen wir einmal systematisch vor: Die Ordnung in Ihrer Garderobe ist hier sehr wichtig und wenn Sie meinen Rat befolgen, garantiere ich Ihnen stets gepflegte Kleidung.

Fangen wir mit dem Anzug an: Sicherlich tragen Sie Anzüge aus bester Wollqualität, denn je exklusiver die Wolle desto lebendiger ist sie. Das heisst auch, die Stoffe wurden nur gering chemisch behandelt während ihrer Produktion und können so ihre Eigenschaften – Atmungsaktivität und Spannkraft – behalten. Nein, dies hier ist keine Shampoo Werbung, denn wenn wir von Wolle sprechen, so reden wir von nichts anderem als von tierischen Haaren.

ANZUGPFLEGE

Die Pflege einen guten Anzuges ist sehr einfach. Die oben bereits erwähnte Wolle benötigt nur ein wenig Feuchtigkeit, daher sollten Sie bei Möglichkeit Ihren Anzug über Nacht ins Freie hängen, denn nachts kann die Wolle die Feuchtigkeit der Umgebung aufnehmen und sorgt so dafür, dass die Fasern sich entspannen können. Am Morgen darf der Anzug dann wieder zurück in die Wärme geholt werden. Denn erst durch die Wärme entweicht die Feuchtigkeit aus dem Material und sorgt so dafür, dass ihr Anzug faltenfrei wird. (Wenn das mal mit uns Menschen genauso einfach ginge!).

Aber Achtung: Sie sollten bitte Ihrem Anzug immer zwei Tage Ruhezeit geben, bevor Sie ihn wieder anziehen. Merken Sie sich: Kein Anzug sollte zwei Tage infolge getragen werden.

STOFFE

Besteht ihr Anzug aus einem glatten Stoff, so muss er nicht unbedingt gebürstet werden. Ein ganz besonderer Übeltäter ist der dunkle Flannel – meistens dunkelblau – denn dieser zieht Flusen magisch an. Aber keine Sorge! Hier reicht es, mit der berühmten Kleberolle ein bis zwei Mal über den Stoff zu fahren.

FALTENFREI-TRICK

Ein bekannter Trick, den viele Geschäftsleute auf Reisen immer wieder gerne anwenden um Falten aus dem Anzug zu entfernen ist, den Anzug in die Duschkabine zu hängen und heisses Wasser auf dem Boden laufen zu lassen. Durch den aufsteigenden Dampf verschwinden Falten im Material wie von Zauberhand. Dieser Trick funktioniert nicht nur mit Ihrem Anzug, sondern auch für allerlei andere Kleidungsstücke.

Aber etwas Vorsicht ist geboten, denn die gewünschte Bügelfalte in der Hose kann dabei verschwinden und somit könnte Ihre Hose wiederum ungepflegt wirken.

Nun was tun? Hilft die Chemische Reinigung?

REINIGUNG

Nur bedingt, ein guter Anzug kommt nämlich jahrelang gut ohne chemische Reinigung aus. Ein Anzug ist kein Hemd, welches nach jedem Mal Tragen gewaschen oder gereinigt werden sollte, nur die Hose sollte nach sieben bis zehnmal tragen zum Bügeln gegeben werden. Sollten Sie nun aber doch einmal einen Fleck auf dem Anzug haben, den Sie selbst nicht entfernen können, so sollten Sie nun die Reinigung aufsuchen. Aber Sie sollten wissen, dass manche Flecken sich ganz einfach mit einem feuchten Tuch und leichtem Reiben sehr gut entfernen lassen. Haben Sie bitte keine Angst einmal selbst Hand anzulegen an Ihrem Anzug.

TIERE

Nicht nur Sie haben an Ihrem exklusiven Wollanzug Freude, sondern auch Motten und ihre Larven, diese nisten gerne in Wollmaterialen, denn dort finden sie ausreichend Futter und Nährstoffe. Daher sollten Sie unbedingt Mottenpapier oder -Kugeln in ihren Kleiderschrank hängen.

Garderobenpflege: Die Fusselrolle ist Ihr Freund bei dunkelblauen bzw. dunklen Anzügen!

DAS HEMD

Die Pflege Ihres Hemdes fängt bereits beim Ausziehen an: Wir sind uns einig – Hemden sollten täglich gewechselt und somit abends in die Wäsche getan werden. Bevor Sie dies aber tun, ziehen Sie das Hemd über den Kopf aus, nachdem Sie die ersten zwei bis drei Knöpfe geöffnet haben. Somit ist Ihr Hemd bereits fast ganz auf Links gedreht. Ziehen Sie auch die Ärmel nach Innen, sodass das Hemd komplett auf links gedreht ist.

Grund dafür ist Folgender: Je weniger die Oberfläche des Hemdes mit der Waschtrommel in Berührung kommt, desto geringer ist der Verschleiß Ihres Hemdes. Und auch die Perlmuttknöpfe brechen nicht ab bzw. an. Weiter sollten Sie Ihr Hemd nicht auf der Höchststufe schleudern und bereits bevor es ganz trocken ist, bügeln. Nach dem Bügeln sollten Sie Ihr Hemd direkt auf einem Bügel aufhängen, aber bitte nicht Falten.

Wenn Sie sich die Reinigung Ihrer Hemden selbst nicht zutrauen, oder schlichtweg keine Zeit dafür haben, dann sollten Sie sie in eine professionelle Reinigung schicken.

Allerdings haben Sie so zwar weniger Arbeit, aber auch keine Garantie dafür, ein perfekt gepflegtes Hemd zurück zu bekommen.

KRAWATTE

Die Seidenkrawatte, die selbstverständlich fünffach gefaltet ist, wird zum Aufbewahren nicht aufgehängt, sondern gerollt und auf die Kante gestellt. So entspannt sich Ihre Krawatte und sieht nach ein paar Tagen wieder wie neu aus. Glauben Sie mir, die Zeit der im Schrank hängende und geknoteten Krawatte ist hoffentlich seit der Studienzeit vorbei.

Krawatten sollten gerollt und auf Kante gelagert werden.

SCHUHE

Zu guter Letzt sind nun die Schuhe an der Reihe: Da wir aber alle wissen, dass das eines der wichtigsten Themen ist, werde ich bald einen eigenen Blogbeitrag diesem Thema widmen. Aber soviel sei Ihnen gesagt: Bitte gehen Sie nie mit unpolierten Schuhen aus dem Haus.

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Die Business Grundausstattung – Mehr Freude an Ihrem Kleiderschrank!

Stilvoll auf Geschäftsreise – So packen Sie richtig für Ihren Businesstrip.

Die Business Grundausstattung: Mehr Freude in Ihrem Kleiderschrank!

Die Business Grundausstattung: Mehr Freude in Ihrem Kleiderschrank!

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Hand aufs Herz, macht es Ihnen Spaß morgens in Ihren Schrank zu schauen? Ja?

Dann sind Sie einer der Wenigen, die es genießen Ihr Outfit am Morgen zusammen zu stellen. Es ist schließlich so, dass Ihnen Ihr Outfit während des Tages dienlich sein sollte und nicht umgekehrt.

Für alle, denen es leider nicht so ergeht: Sie sollten nun weiterlesen!

Wir geben Ihnen im folgenden Beitrag Tipps und Tricks, wie Ihr Kleiderschrank aufgebaut sein sollte und was er beinhalten muss, damit es Ihnen wieder Freude bereitet, das richtige Outfit für jede Situation und Gefühlslage zusammen zu stellen.

An diesem Punkt dreht sich natürlich alles um die Business Garderobe, denn hier ist die Wahl des richtigen Outfits von höchster Priorität, viel mehr als im Casual-Bereich.

 

Der Leitfaden für Ihren Business-Kleiderschrank heißt in diesem Fall “Grundausstattung”.

 

Unter diesem Begriff versteht man alle Dinge, die Ihr Kleiderschrank beinhalten sollte, um für jede Situation im Business sowie auch im Alltag gewappnet zu sein.

Hier kommen unsere sechs wertvollsten Tipps:

 

1. DER ANZUG. Dieser Punkt ist der Wichtigste von allen! Jeder Mann sollte ihn in seinem Kleiderschrank haben – den dunkelblauen Anzug. Aber bitte nicht den Grauen oder den Schwarzen. Vielleicht haben Sie die Erfahrung gemacht, als Sie beim Herrenausstatter Ihren ersten Anzug gekauft haben, dass der Berater dort sehr bemüht war, Ihnen einen anthrazitfarbenen Anzug zu verkaufen. Warum das so ist, liegt nicht in meiner Macht zu sagen. Ich kann Ihnen aber versichern, dass ein grauer Anzug weniger kreativ und formell ist, als ein Dunkelblauer.

Und wir alle wissen: Elegantes auftreten braucht viel Mut und daran mangelt es leider immer noch sehr.

 

1.1. DAS MUSTER. Der Stoff Ihres dunkelblauen Anzugs sollte eine kleine Musterung aufweisen oder mit feinen Streifen versehen sein.

 

1.2. WEITERE KOMBINATIONEN. Angefangen mit dem anthrazitgrauen Anzug als Grundlage, geht es weiter zum gemusterten Anzug oder zum fein Gestreiften. Denn natürlich berücksichtigen wir auch immer den individuellen Geschmack, schließlich gibt es auch Herren unter Ihnen, denen Dunkelblau schlichtweg nicht steht oder denen die Farbe einfach nicht gefällt. Daher ist es natürlich auch immer eine Frage des Wohlgefallens und Wohlbefindens, in welcher Farbrichtung die eigene Garderobe gestaltet wird.

 

 

1.3. DAS JACKET. Zur Grundausstattung gehört auch das dunkelblaue Jacket, welches sich wunderbar mit anthrazitfarbenen Hosen kombinieren lässt und daher gut im Businessalltag einsetzbar ist.

 

1.4. DIE FAUSTREGEL in der Grundausstattung der Garderobe ist: Sie sollten für Jeden Tag der Woche ein Outfit haben – fünf sind daher ein Minimum. Ist die Grundausstattung komplett, so kann man zu kreativeren Outfits greifen: Z.b. Anzüge passend zu den Jahreszeiten. Für den Winter ist der Flannel Anzug passend und für den Sommer sollten Sie einen feinen Baumwoll Anzug im Schrank haben, gerne natürlich auch Anzüge mit auffälligen Mustern.

 

1.5. EXTRAS. Des Weiteren gehören Cashmere und Leinen Jackets zu einer feinen und gut sortierten Ausstattung für den Business Look des Mannes.

 

2. DAS HEMD. Das zweite wichtige Teil Ihrer Grundausstattung ist natürlich das Hemd, denn jenes ist die Visitenkarte des Mannes! An erster Stelle steht stets das weiße Hemd, sowie Hemden in Blautönen, gestreift oder fein kariert. Lassen Sie sich gesagt sein: Anzüge in Blau- und Grautönen sind vielseitig kombinierbar.

 

2.1. DIE FAUSTREGEL für Hemden in der Grundausstattung ist: Mindestens 10 Hemden im Schrank.

 

Nun haben Sie also mindestens fünf Anzüge und 10 Hemden in Ihrem Kleiderschrank, das schließt aber auch mit ein, dass alle Teile bestens passen und Ihnen auch eine Freude machen sollten, wenn Sie sie anziehen.

Sammlerstücke die wir nicht entsorgen möchten, weil sie irgendwann einmal viel Geld gekostet haben, zählen nicht dazu. Denn selbst, wenn Sie ein Garderobenteil günstig erworben haben, bringt es Ihnen nichts, wenn Sie es nicht anziehen.

 

3. SCHUHE. Dieses Thema ist nicht nur der Damenwelt vorbehalten! Denn für das Business Outfit des Mannes sind einige Schuhpaare von Nöten! Vor allem aber der Schnürschuh in schwarz ist obligatorisch, sowie einen dunkelbraunen und ein Paar in einem hellen Braunton. Vielleicht auch als doppel Monk.

 

3.1. DIE FAUSTREGEL für Schuhe in Ihrer Grundausstattung ist: Drei bis vier Paar klassische Schuhe sollten in Ihrem gut sortierten Schrank vorhanden sein.

 

4. DER GÜRTEL. Der Gürtel passt sich bekanntlich der Farbe des Schuhs an.

 

5. KRAWATTEN. Krawatten gehören zum Business Outfit, wie das Amen in die Kirche und eine gewisse Auswahl die farblich zu Ihren Anzügen passt, darf in keiner Grundausstattung fehlen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Krawatte immer passend zum Look aussuchen, aber die Krawatte nicht mehr als drei mal die Woche tragen. Trauen Sie sich, öfters Neues auszuprobieren.

 

6. DER MANTEL. Zu guter Letzt – Jeder Mann sollte in seinem Kleiderschrank für den Winter eine Wollmantel und bei Wind und Regen einen Trenchcoat besitzen.

 

Massanzug von Ziad el Achi
Massanzug für Herren

 

Ganz wunderbar! Mit diesen wenigen Tipps haben Sie nun eine gut sortierte Grundausstattung in Ihrem Kleiderschrank und ich garantiere Ihnen, Sie werden wieder voller Freude am Morgen in Ihren Kleiderschrank greifen und jeden Tag ein perfektes Outfit zaubern.

 

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Mein erster Maßanzug – Wer darf ihn schneidern?

Modische Freiheiten im Business – Wann ist es erlaubt, den Dresscode zu lockern?

Die Pochette – Das Tüpfelchen auf dem i, und wie man es richtig anwendet.

Die Pochette – Das Tüpfelchen auf dem i, und wie man es richtig anwendet.

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Leider ist es noch immer so, dass viele Männer, wenn sie Anzüge tragen und sich overdressed fühlen, als erstes auf das Einstecktuch in Ihrer Garderobe verzichten.

Was für ein fataler Gedanke! Denn das Einstecktuch, auch genannt “Pochette” war stets ein fester Bestandteil der Männermode und nie vom Anzug oder Jacket zu trennen.

 

Das sein Ursprung bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht, mag kaum jemand glauben. Die “Pochette” wurde geboren, als König Richard II es als ungehobelt erklärte, die Nase in einen Ärmel oder auf den Boden zu schnäuzen. Seither gilt der Gebrauch eines Taschentuchs als Ausdruck von Vornehmheit und sozialem Rang.

 

In Zeiten, in denen Männer immer häufiger auf die Krawatte verzichten, sollten sie darüber nachdenken, wo sie den fehlenden Farbtupfer herholen.

Ich möchte den ohnehin sehr spartanischen Business look nicht als langweilig bezeichnen, aber ganz ohne Farbe geht es wirklich nicht, denn die Business-Garderobe muss ganz und gar nicht eintönig sein. Früher hat Man(n) noch zum anthrazitgrauen oder dunkelblauen Anzug die rote oder blaue Krawatte gebunden und ein wenig Farbe gezeigt. Heute hingegen behaupten irgendwelche Meinungsmacher in der Modewelt, dass die Krawatte out sei.

Und wenn dann auch noch das Einstecktuch fehlt, dann kann man so ein Business-Outfit ohne zu zögern wirklich nur noch als langweilig bezeichnen.

 

WIE TRÄGT MAN(N) NUN EINE POCHETTE?

 

Wie es bei jedem Teil der Männergarderobe Regeln, Etikette und Vorschriften gibt, so zählt das Einstecktuch selbstverständlich auch dazu. Die Pochette gibt es in verschiedenen Stoffen, Farben und Mustern. Am ehesten besteht sie aus Seide, Baumwolle und Leinen. Zu beachten ist dennoch, dass es das Seidentuch in allen möglichen Farben und Musterungen zu erwerben gibt, wo hingegen das Baumwoll-Einstecktuch zumeist nur in weiss erwerblich ist. Einstecktücher aus Leinen können auch farbig sein, meistens kommen sie in hellen sommerlichen Farben auf den Markt. Da diese besser zum Sommer Herren-Outfit passen.

 

 

DIE POCHETTE IN DER PRAXIS!

 

Zu jedem Anzug und zu jeden Jacket sollte das Einstecktuch getragen werden, gerne mit Krawatte oder im Smart Casual auch ohne.

5 WICHTIGE PRAXISTIPPS ZU IHRER POCHETTE:

  • Zum Smoking wird eine weiße Pochette getragen (s. Bild u.)
  • Zum Businessanzug kann jede Pochette getragen werden. Ihre Farbe passt sich der Krawatte an, sollte die Pochette aus Seide sein. Niemals jedoch sollte der Stoff des Einstecktuchs aus dem gleichen Stoff wie die Krawatte sein. Denn dies ist ein Industrietrick, um mehr zu verkaufen.
  • Möchten Sie gerne einmal den Anzug ohne Krawatte tragen, so können Sie jede Pochette tragen, die Sie möchten. Farblich sollten Sie sie in diesem Falle dem Anzug anpassen.
  • Die Baumwoll-Pochette hingegen sollten Sie farblich dem Hemd anpassen, auch in diesem Falle bitte nicht aus dem gleichen Stoff. Sollte das Hemd mehrere Farben haben, so sollte die Pochette der helleren Farbe folgen, z.B.: Blau-Weiss gestreiftes Hemd – es wird eine Baumwoll Pochette in der Farbe weiss getragen.
  • Das Seidentuch kann gefaltet werden (beim Smoking als kronenfaltung bekannt) sowie auch als Flauschfaltung getragen werden.

 

DAS FALTEN EINER POCHETTE AUS LEINEN ODER BAUMWOLLE:

 

Die perfekte Pochette wird wie eine gute Zigarre von Hand gerollt. Dies bedeutet, dass der Rand gerollt und mit Hand genäht wird. Das sorgt dafür, dass der Rand etwas voluminöser aussieht, wenn er aus der Tasche heraus schaut.

Das ist das Merkmal für eine exklusive Pochette.

 

 

Je nach Anlass tragen und falten Sie Ihr Einstecktuch anders. So gibt es unzählige Techniken um Ihr Einstecktuch zu falten. Denken Sie hierbei an die Präsidenten Faltweise ala James Bond, die bei einem weißen Einstecktuch am Besten zur Geltung kommt. Zweifeln Sie noch immer über ein zu Ihrem Outfit passendes Einstecktuch? Probieren Sie es dann einfach aus. Sie werden sehen welchen Effekt ein so kleines Tuch in Ihrem Outfit hat.

 

ZUM WEITERLESEN:

Das Hemd als Visitenkarte des Mannes – Vier Essentials für den Kauf des passenden Hemdes.

Jetzt geht’s an Ihren Kragen!

Jetzt geht’s an Ihren Kragen!

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Das Hemd – Die Visitenkarte des Mannes. Beim Kauf neuer Hemden achten viele Männer auf Farbe und Stoff jedoch selten auf den Kragen. Die Vielfalt der Kragen ist sehr zahlreich, doch leider nicht überall zu erwerben, daher kommt die Wahl des Kragens meistens an letzter Stelle.

 

Doch welche Kragenformen gibt es überhaupt und wann und wie trägt man Sie?

In den Genuss dies zu entscheiden kommen Sie, wenn Sie sich Ihre Hemden nach Ihren individuellen Maßen und Wünschen anfertigen lassen.

In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen die interessantesten Formen und wie Sie sie tragen sollten als Überblick für Ihre nächstes Abenteuer mit dem Hemd.

 

1. Narrow-Kragen

Der klassische Kragen in den USA ist eine geschlossene Form des Kent-Kragens; elegant und versteckt eine nicht optimal gebundene Krawatte.

 

2. Kent-Kragen

Wie der Name es verrät, ist dies ein klassisch englischer Kragen. Er ist für den Business Look stets passend, sieht allerdings etwas konservativ aus und ist ein wenig unkreativ.

Was wir aber an ihm schätzen, ist, dass jeder Krawattenknoten zu ihm passt. Zudem ist der Kent-Kragen auch am Abend mit einem Smoking gut einsetzbar.

 

3. Cutaway-Kragen

Der Cutaway-Kragen ist ein sehr eleganter Kragen; er ist eine Mischung zwischen Kent und Hai-Kragen. Dieser ist sehr gut geeignet im formellen Bereich wie beim Cut, sowie unter dem klassischen Anzug. Der Cutaway-Kragen sieht mit Krawatte einfach fabelhaft aus.

 

4. Hai-Kragen

Der Hai-Kragen ist der klassisch italienische Kragen. Er ist ein sehr eleganter Krawattenkragen für Männer, die den italienischen Flair lieben. Unbedingt darauf zu achten ist, dass, wenn man sich hier für einen Krawattenknoten entscheidet, dies auch ein italienischer ist, da der Hai-Kragen mit einem Windsor-Knoten z.B. etwas zu arg kombiniert aussieht.

 

5. Button-Down

Der Button-Down-Kragen ist der sportive Kragen. Er wurde einst von den Brooks Brothers für Polo-Spieler gemacht, damit der Kragen beim Reiten nicht ins Gesicht flattert.

Der Button-Down-Kragen sollte nicht mit einer Krawatte getragen werden.

Allerdings wird dieser Kragen sehr oft in den USA im Businessalltag getragen; nur gut, dass die USA kein Maßstab für elegante Männerkleidung ist.

Wer sich für diese Kragenform entscheidet, für den ist es auch von Vorteil zu wissen, dass es vom Button-Down-Kragen eine italienische und eine amerikanische Form gibt. Der italienische Button-Down ist höher und damit sehr viel kleidsamer am Hals.

Hemd für Herren mit Cutaway Kragen

6. Picadilly-Kragen

Leider wird dieser elegante Kragen viel zu selten getragen. Denn das Besondere an diesem Kragen ist, dass er zwei Löcher hat, die mit einem Pin in der Mitte miteinander verbunden werden. Der Pin wird unter der Krawatte positioniert, so dass die Krawatte den ganzen Tag einen perfekten Sitz hat.

 

7. Vintage-Kragen

Diese Kragenform macht sich besonders gut mit Tweed-Anzügen und einem englisch sportlichen Stil. Dieser Kragen sollte unbedingt mit einer Krawatte getragen werden. Bitte achten Sie darauf, dass der Krawattenknoten klein ist, da traditionell dieser Kragen ziemlich tief sitzt.

 

8. Vatermörder-Kragen

Keine Angst, Ihnen wird nichts passieren! Ja, der Name dieses Kragens lässt ihn sehr mystisch anmuten, und dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Herkunftsbezeichnung als ungeklärt gilt. Man nimmt an, dass der Kragen in Frankreich parasite (d. h. „Mitesser“) genannt worden ist, da an den langen, nach oben gerichteten Ecken leicht Speisereste hängen blieben; in Deutschland sei diese Bezeichnung dann mit dem ähnlich klingenden parricide = „Vatermörder“ verwechselt worden.

Heute ist dieser Kragen vor allem in der formellen Garderobe zu finden und ist ein absolutes Stück für Liebhaber von interessanten Kragenformen. Er ist allerdings ausschließlich dem Smoking und Frack vorbehalten; man trägt ihn daher nur mit Fliege und nie mit einer Krawatte.

 

9. Steh-Kragen

Dieser heute sehr sportliche Kragen hat seinen Ursprung in der militärischen Kleidung. Der Stehkragen ist vor allem im Casual-Bereich sehr willkommen. Hemden mit Stehkragen sind oft aus Leinen und daher sehr beliebt.

 

10. Tab-Kragen

Hemden mit Tab-Kragen sind leider nicht sehr verbreitet, da sie sehr speziell sind. Die Kragenschenkel werden mit einem Stoffriegel mit einem Knopf unter dem Krawattenknoten zusammengehalten und garantieren so den perfekten Krawattensitz.

 

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Das Hemd als Visitenkarte des Mannes – Vier Essentials für den Kauf des passenden Hemdes.

Die Formalitäten sind vorbei! Was ist informeller Smart Casual?

Die Formalitäten sind vorbei! Was ist informeller Smart Casual?

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In diesem dritten und letzten Teil der Serie über “Smart Casual” wollen wir über informellen Smart Casual reden und die Freiheiten der Garderobe unter die Lupe nehmen. Wie informell darf das Outfit im Businessalltag sein und wieviel Mut ist erlaubt?

Selbstverständlich bleibt die Wahl der Garderobe immer auch vom Beruf abhängig und so zu wählen, wie es die Situation erlaubt. Es heißt aber nicht, da wir immer noch von Smart Casual reden, dass Jeans und T-Shirt salonfähig und im Beruf einsetzbar sind.

 

Was genau ist nun informeller Smart Casual?

Bereits im zweiten Teil unserer “Smart Casual“ Reihe stand der Anzug im Focus, da er auch im casual Bereich sehr gut einsetzbar ist. Nun wollen wir “Smart Casual” etwas lockern.

Nehmen wir einmal an, es kommt zu der Situation, dass es im Office erlaubt wird, sich etwas lockerer anzuziehen, dann heisst es natürlich nicht, dass hier von T-Shirt, kurzer Hose und Wanderjacke die Rede ist.

Es kommt natürlich auch immer darauf an, in welcher Branche man(n) arbeitet und natürlich wird man(n) Ihnen in den meisten Fällen auch nicht vorschreiben können, was genau Sie anzuziehen haben, aber dennoch wollen wir unseren Stil entwickeln und demnach auch gerne zeigen.

Gehen wir in die Praxis: Sind nun der Klassische Anzug, ein Hemd und die Krawatte im Alltag nicht nötig beziehungsweise dürfen Sie auf eine Krawatte verzichten, so kommen wir somit in den Casual-Bereich.

Sie sind aber nun nicht der Typ Mann, der seinen Anzug ohne Krawatte trägt? Dann erläutern wir Ihnen nun im dritten Teil unserer “Smart Casual” Reihe, wie vielseitig einsetzbar Ihr Anzug ist und Sie können anfangen zu mixen und kreativ zu werden. Dennoch sei gesagt: Beim Mixen ist Vorsicht geboten, denn das bedeutet nicht, dass Sie alles durcheinander kombinieren können.

 

Wie kombiniert man aber nun richtig?

Die Grundlage des feinen Stils für den Mann, ob elegant oder Smart Casual ist natürlich das Hemd. Das Hemd ist die Visitenkarte des Mannes und das Schöne im Casual-Bereich ist, dass Sie hier auf dezent gemusterte Hemden zurückgreifen können, sowie auch auf Farben, die im klassischen Bereich nicht einsetzbar sind. Und auch der Schnitt Ihres Hemdes darf im “Smart Casual” variieren und etwas sportlicher gestaltet sein. (siehe Bild unten.) Aber bitte, werte Herren kein T-Shirt mit Ihrem Anzug kombinieren, denn dies ist dem Sport oder dem Pool vorbehalten.

Kommen wir zur Hose: Hier ist fast alles erlaubt, was gefällt. Angefangen bei Blue Jeans bis hin zu Baumwoll Chinos. Chinos haben den Vorteil, dass sie in vielen Farben einsetzbar sind und dabei auch noch gut aussehen. Sollten Sie sich für eine Jeans entscheiden, sollten Sie bitte nur zu den Farben blau und schwarz greifen, alles andere sieht billig aus.

“Billig”? Nein das ist hier nicht übertrieben, denn wir sprechen immer noch über “Smart Casual” und nicht über bequeme Garderobe in der Freizeit!

 

Das Wichtigste bei “Smart Casual”!

Zum Schluss und somit auch zum Wichtigsten Punkt in Sachen “Smart Casual” ist das Jacket. Hier gibt es zahlreiche Varianten hinsichtlich Schnitt und Farbe; Sie werden sehen, es macht große Freude, dass passende Jacket zu Ihrem Stil und Look auszusuchen.

Die Varianten fangen beim sportlichen “Navy blue Blazer” an, der sehr vielseitig einsetzbar ist bis hin zu Baumwoll-Jackets, die einen Wasch-Look in diversen Farben haben. Nicht zu unterschätzen sind auch Jackets mit Karos oder die unterschiedlichen Wollqualitäten; angefangen beim Cashmere bis hin zu Harry’s Tweed.

 

Wo liegt die Kunst im Mixen?

Die große Kunst bei Ihrer Casual-Garderobe liegt in der Kombination der Farben (sehr wichtig sind die Kontraste), die gewählt werden. Gute Beratung ist hier Gold wert! Und in der Praxis heisst es nun darauf zu achten, dass Sie alle Teile Ihres Looks kontrastreich kombinieren, d.h. keine dunklen Jackets zu dunklen Hemden und dunklen Hosen. Das Gleiche gilt natürlich auch für helle Farben. Hier benötigen Sie ein wenig Fingerspitzengefühl und natürlich auch Zeit, damit Sie herausfinden, was Ihnen gut steht um dann die Farben besser miteinander kombinieren zu können.

 

Wir geben Ihnen natürlich hier noch ein paar Grundregeln mit:

  • Dunkelblau ist nicht mit schwarz kombinierbar, sowie Schwarz und braun.
  • Bei hellen Tönen, achten Sie darauf, dass beige und weiss sehr kritisch sind, sowie verschieden Beige Töne zusammen.

Und über das wichtige Thema Schuhe reden wir in einem weiteren Blog Beitrag.

 

Zum Weiterlesen

 

Teil 1 der Reihe „Smart Casual“ – Was ist Smart Casual?

Teil 2 der Reihe „Smart Casual“ – Smart Casual in der Praxis.

Smart Casual in der Praxis

Smart Casual in der Praxis

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Wo fängt Smart Casual an?

 

Smart Casual fängt dort an wo das Business Outfit aufhört – und nicht mit dem Mix von beiden. Was beim Business der Anzug aus klassischen Stoffen und gedeckten Farben ist, sind beim Smart Casual eher die weniger formellen Stoffe und mehr Farbfreiheit im Spiel. Erfahren Sie hier wie Smart Casual in der Praxis richtig geht!

 

Smart Casual ist eben nicht die „Alles erlaubt Zone“

 

Wir unterscheiden auch formelles Smart Casual und weniger formelles Smart Casual. Ich weiss, es hört sich schon kompliziert an und ist sehr verwirrend – es ist auch so! Daher wirken leider viele Männer verloren, wenn sie ihr Business Outfit ablegen.

Durch meine Arbeit über Jahrzehnte mit vielen Männern stelle ich immer wieder fest, dass Männer, die während der Woche top gekleidet sind, am Wochenende total verloren wirken. Am Freitag noch den Massanzug aus feinster Wolle und am Samstag die Jeans mit Pullover unter der Wanderregenjacke. Aber trifft man diese Männer wiederum beim Wandern, so sieht man sie mit modernster Hightech Garderobe ausgestattet. Von wasserdicht bis hin zu atmungsaktiv mit Membrantechnik.

Mann möchte doch modern und up-to-date sein. Daher wird leider zu wenig Wert auf die Zwischengarderobe, sprich Smart Casual, gelegt. Es war immer eine Fluchtzone. Mann denkt, es sei die „Alles erlaubt Zone“. Dem ist es aber nicht so! Denn wenn wir Smart Casual salonfähig einsetzen wollen, sollten wir uns damit etwas mehr und ernster damit beschäftigen.

 

Smart Casual in der Praxis

 

Wir widmen uns in diesem Artikel dem formellen Part des Smart Casual. Nein, dies ist kein Widerspruch zwischen formeller Garderobe und formellem Casual. Die Unterschiede sind deutlich und es gehört zu jedem Gentleman, sie zu beherrschen. Es ist tatsächlich ein schmaler Grat zwischen Business Outfit und formellem Smart Casual. Es ist nicht damit getan, dass Mann einfach die Krawatte weglässt. Denn das ist nicht Casual, es ist nur der Anfang vom Verfall des Stils.

Wo und wann darf ich mich Smart Casual anziehen? Natürlich ist es berufs- und situationsabhängig. Jeder Mann muss selbst einschätzen und sich seiner Umgebung auf selbstverständliche Weise im Arbeitsalltag anpassen. Dazu ein Tipp: Der Anwalt, der Unternehmer und der IT Ingenieur sowie der Architekt haben etwas mehr Freiheit als der Banker und der Finanzberater.

 

 

Was ist formeller Smart Casual?

 

Diesen Part widmen wir den Herren mit grosser Liebe für Eleganz und Leidenschaft für den Anzug, die trotzdem Casual zwischendurch sein wollen. Hierfür bietet die Stoffauswahl grosse Möglichkeiten und Ideen. Zu jeder Jahreszeit gibt es den passenden Stoff für den Casual Anzug.

Im Sommer ist es immer passend einen Baumwollanzug zu tragen. Bekannt in hellen Farben, Beige und dezentes Grün. Leider sieht man immer weniger Männer in Baumwollanzügen, obwohl es sehr gut zu Tragen ist und im Business sehr passend. Heutzutage werden Baumwollstoffe in gedeckten Farben angeboten, damit Mann den Anzug vielfältig einsetzten kann. Dazu noch das farblich passende Hemd und eine Krawatte passt hier auch. Mann ist damit viel stillvoller angezogen als im dunkeln Anzug ohne Krawatte. In letzterem macht es leider einen unbeholfenen Eindruck.

Nicht zu vergessen ist auch der Leinen-Anzug. Ja er knittert, er soll auch knittern; das muss Mann lieben, oder eben auch nicht. Es ist trotzdem eine elegante Form des Smart Casual und richtig getragen zeigt er richtig Klasse. Dazu müssen Sie sich gut beraten lassen.

Und was macht Mann im Winter wenn man als Anzugliebhaber Casual sein will? Jeder von uns kennt Cord-Stoffe aber haben Sie je einen Cord-Anzug in Betracht gezogen? Weshalb nicht? Es gibt so viele Stoffvarianten in Cord, da ist für jeden Mann etwas dabei. Vom dünnen leichten Cord bis schwer und klassisch britisch. Hier auch perfekt zum Kombinieren mit leicht gemusterten Hemden und Krawatten oder mit leichtem Pullover.

 

Sie sehen: Mann muss sich dafür öffnen und die Möglichkeiten entdecken. Leider ist das nicht möglich wenn Mann in einem Bekleidungsgeschäft das Abenteuer beginnt und nur 30 Minuten in der Mittagspause dafür investieren möchte. Außerdem haben die Geschäfte sowieso nur Klassisches da, denn für Abenteuer sind auch sie heute nicht bereit.

Als kleiner Tipp in eigener Werbung: es bleibt Ihnen nur der Massschneider, der die richtige Auswahl und die Zeit für Sie bereit hält.

 

Im nächsten Blogartikel dieser Reihe geht es um den Mix und den informellen Smart Casual.

 

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Hier erfahren Sie, was Sommermode mit Klimawandel zu tun hat

Hier lesen Sie den ersten Teil unserer Smart Casual Blogreihe „Was ist Smart Casual? Und was ist weder smart noch casual?“

Was ist Smart Casual? Und was ist weder smart noch casual?

Was ist Smart Casual? Und was ist weder smart noch casual?

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Es ist lange her als es hiess „Casual Friday“ ist in. In den späten Neunzigern und wie vieles andere auch, kam der Brauch aus den USA zu uns.

 

Mann kann sich endlich einen Tag in der Woche von der klassischen Uniform bestehend aus Anzug, Hemd und Krawatte befreien und lockere Kleidung tragen. Und das sogar im Business! Nein, ich sehe den Anzug, das Hemd und die Krawatte nicht als Uniform. Aber ich kann es verstehen, wenn viele Männer im grauen Arbeitsalltag es so sahen. Das ist aber ein anderes Thema.

 

Smart Casual entwickelt sich

 

Mit Casual Friday wollte Mann nur den Freitag auflockern und die Freude auf das Wochenende vorziehen. Dafür war Mann von Montag bis Donnerstag todernst und klassisch angezogen. Mann durfte im Casual-Dress am Freitag als Aktien-Broker oder Anwalt Kunden empfangen, da die Kunden auch Casual angezogen waren.

 

Nun kommt die Retourkutsche: der Freitag und seine Casual-Garderobe entlarvte viele Männer und offenbarte, was sie von klassischer Mode hielten. All die Männer, die sich gezwungen fühlten in Anzug und Co. während der Woche zu Arbeit zu gehen, fühlten sich am Casual Friday so frei, dass sie in Jeans und T-Shirt ins Büro kamen.

 

Damit war die Blase der modischen Freiheit geplatzt. Somit verbannten die Chefs den Casual Friday ins Jenseits, denn der Büro Casual Look entwickelte sich eher zum Garten Look. Ich will keine modische Historien erzählen, sondern nur den Anfang des Smart Casual Look aufgreifen.

 

 

Ein neuer Anfang: Smart Casual heutzutage

 

Nun sind wir in der Gegenwart angekommen und die Modebranche braucht in der Männermode-Welt Innovationen. So entstand ein neuer Begriff: SMART CASUAL.

 

Es sollte dem gleichen Zweck dienen wie damals. Nur der Unterschied heute ist: Nicht bloss am Freitag, sondern die ganze Woche soll Casual getragen werden.

 

Nur eins hat sich nicht geändert, denn die Männer sind wieder mal überfordert und stellen sich die Frage, was ist nun Smart-Casual?

 

Wie Smart kann eine Garderobe sein? Und wie viel Casual ist erlaubt?

 

Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung. Wir sind selber natürlich auch smart und folglich sollte auch unsere Garderobe dementsprechend sein. Nur wie Smart gestalten wir sie? Und wie viel Casual dürfen wir uns erlauben? Ich habe das Gefühl viele Männer stehen vor einem grossen Rätsel.

 

Nun die Auflösung: Smart Casual bedeutet nicht, nur den Anzug wegzulassen. Es bedeutet auch nicht, dass alles andere was nicht unter Businessmode kategorisiert wird Smart Casual ist. Das Thema ist tatsächlich viel komplizierter als gedacht, denn je mehr Mix im Outfit stattfindet, desto mehr Fehler sind vorprogrammiert.

 

Eine Serie zum Thema Smart Casual

 

Es gibt viele Kriterien, die beachtet werden sollen und müssen. Daher widme ich diesem Thema eine dreiteilige Serie. Nächste Woche schreibe ich über die Umsetzung des Smart Casual Outfits und danach folgen Tipps & Tricks zum Thema Smart Casual. So sind wir alle bestens gewappnet.

 

Es gibt viel darüber zu erzählen. Und ich freue mich in den nächsten Folgen viele Einzelheiten zu erläutern um damit eine Anleitung für das perfekte Smart Casual Outfit mit auf dem Weg zu geben.

 

 

Zum Weiterlesen

 

Hier lesen Sie, wann es erlaubt ist den Business Dresscode zu lockern

 

Hier gibt es 5 Tipps für einen ersten nachhaltigen Eindruck im Job

Sommermode mal anders – was der Klimawandel mit der Sommermode in Mitteleuropa zu tun hat

Sommermode mal anders – was der Klimawandel mit der Sommermode in Mitteleuropa zu tun hat

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Nein, ich möchte jetzt nicht verspätet über die neuesten Trends des Sommers und der Sommermode berichten. Viel mehr möchte ich ein Resümee nach diesem heissen Jahrhundertsommer ziehen. Denn wenn wir uns diesen Sommer ansehen, stellt sich die Frage – wie sieht die Zukunft der Mode in den heissen Sommermonaten aus?

 

Wenn wir an die vergangenen Sommer der letzten Jahre denken, waren diese in Mitteleuropa doch eher durchwachsen und mild. Wer richtigen warmen Sommer wollte, musste dafür in südlichere Länder reisen. Heute hingegen suchen viele Menschen nach Ländern mit durchschnittlichen Temperaturen und kühlen Nächten, um sich vom hiesigen Sommer kurz zu erholen.

 

Doch was hat das nun mit der Zukunft der Mode und speziell der Männer- und Businessmode zu tun?

 

Eine ganze Menge! Denn wie Meteorologen schon für die Zukunft prognostizieren werden die Sommer in den nächsten Jahren ähnlich wie dieses Jahr bleiben. Das muss uns zum Nachdenken bewegen und wir müssen unsere Outfits dementsprechend anpassen, um den heissen Sommern gerecht zu werden.

 

Die Damen hatten es bei der Sommermode schon immer etwas einfacher. Sie sind stets für den Sommer mit der passenden Garderobe ausgestattet, denn ihnen ist es auch erlaubt im Büro ein Sommerkleid, sowie leichte Schuhe und Sandalen zu tragen. Doch Männer haben, egal wie heiss es ist, die komplette Ausstattung vom Anzug, über das Hemd, die Krawatte und Kniestrümpfe bis hin zu den Lederschuhen zu tragen.

 

Ein Umdenken muss erfolgen

 

Für die Modewelt bedeutet das, dass alte Gewohnheiten bezüglich Anzug- und Hemdenstoffe geändert werden müssen. Waren wir es doch in der Vergangenheit gewohnt das ganze Jahr über Four Season Stoffe mit einem Gewicht von 260-280 Gramm meist in gedeckten Farben für Anzüge zu verwenden, so müssen wir uns nun nach einer Alternative umsehen.

Sommermode Ziad El Achi Sommerhemd aus Leinen-Baumwollmischung geeignet als BusinesshemdSommerhemd aus Leinen-Baumwollmischung geeignet als Businesshemd

 

Der praktische Mann wollte den Anzug das ganze Jahr über tragen, unabhängig von Sommer oder Wintermonaten. Als Hauptargument diente der Grund, dass es im Büro nicht allzu warm ist, oder dieses – genauso wie das Auto klimatisiert ist. Auch Hemden wurden nach den gleichen Kriterien ausgesucht.

 

Doch durch den Klimawandel ist es nun vorbei mit den kühlen Sommern in Mittel- und Nordeuropa. Der Sommer wird sich vermutlich die nächsten Jahre kaum noch von den Sommern in Südeuropa unterscheiden. Das Büro und das Auto sind zwar klimatisiert, doch sobald Sie zu Fuss in einem gewöhnlichen Four Season Anzug in dunkler Farbe auf Ihren nächsten Termin oder zum Lunch gehen, wird der Aufenthalt im Freien zu einer Strapaze.

 

Dieser Sommer 2018 war das beste Beispiel, wie unbeholfen viele Männer mit der Hitze umgingen. Es bot sich stilistisch gesehen, ein Bild des Grauens. In den besten Lokalen sassen Männer mit hochgekrempelten Ärmeln, die Krawatten gelockert oder liefen durch die aufgeheizten Strassen mit der Anzugsjacke über die Schulter geworfen. Man hatte das Gefühl, eine Atemnot würde sich bei manch einem anbahnen.

 

Was muss sich ändern und wie sieht die Zukunft der Sommermode aus?

 

Sommermode bedeutet zukünftig, leichte Wollstoffe und helle Farben. Auch darf Mut zu Leinen und Baumwollstoffe dabei sein. Dies gilt übrigens nicht nur für den Anzug, sondern auch für das Hemd. Ein Leinenanzug mit den typischen Knitterfalten ist viel stilvoller und eleganter, als eine über die Schulter geworfene Jacke. Das bedeutet Mann muss sich viel mehr Gedanken über die Sommergarderobe machen. Der leichte Anzug für den Sommer wird keine Ausnahme, sondern Hauptbestandteil in der Zukunft sein. Auch bei Hemden gibt es schöne leichte Stoffe und businessfähige Leinenstoffe. Speziell für den Sommer gibt es auch die passenden Kniestrümpfe, denn Shorts und Sandalen sind im Büro für Männer immer noch nicht erlaubt.

 

 

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Mein erster Massanzug – wer darf ihn schneidern?

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Nach jahrelangem Tragen von nicht passgenau sitzenden Anzügen, haben Sie eine Entscheidung getroffen! Sie haben sich dazu entschieden zukünftig nur noch massgeschneiderte Anzüge in Ihre Garderobe zu lassen. Doch nun stellt sich eine der schwierigsten Fragen – wer darf meinen ersten Massanzug schneidern? Bei einem mittlerweile so grossen Angebot auf dem Markt ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten und das passende Angebot auszuwählen, denn Massanzug ist nicht gleich Massanzug. Wenn Sie die nachfolgenden Kriterien für Ihre Wahl mit einbeziehen, sind Sie auf der sicheren Seite.

 

Die Qualität der Arbeit

Ein wichtiger Punkt bei der Wahl eines passenden Schneiders sollte die Qualität sein. Ein massgeschneiderter Anzug ist kein Garant für gute Qualität und Langlebigkeit Ihres Anzuges. Die Frage, wo die Anzüge hergestellt werden, ob in Asien, West- oder Osteuropa, sind hier immens wichtig und zu beachten.

 

Eine gute Beratung

Passt der Schneider zu mir und ich zu ihm? Ein wichtiger Punkt für Ihre Wahl sollte die Sympathie sein. Versteht mich mein Schneider, geht er auf meine Wünsche und Vorstellung ein und verbindet er diese mit seinem Können und seiner Erfahrung? Welche Farben und Formen passen zu mir? Welches Image möchte ich mit meiner neuen Garderobe ausstrahlen und wie kann dies gekonnt und stilvoll umgesetzt werden? All diese Punkte müssen von Ihrem Schneider umgesetzt werden – hier muss die Sympathie und die Beratung stimmen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

 

Das Massnehmen

Wer wird die Masse von Ihnen für Ihren Anzug nehmen? Schneiderei ist ein Kunstwerk, was gelernt und gekonnt sein will. Nicht jeder ist in der Lage, sich in die verschiedenen Körpertypen hineinzuversetzen und das richtige Mass zu nehmen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie einen Schneider beauftragen, der sein Handwerk versteht.

 

Die richtige Stoffauswahl

Zusammen mit Ihrem Schneider ist es wichtig, dass Sie die richtige Stoffauswahl treffen. Stoffe unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht und der Fachmann kann Sie über die jeweiligen Eigenschaften und Eigenheiten der Stoffe beraten und Ihnen wertvolle Tipps zum Tragen und Pflegen geben.

 

Wie Sie sehen, ist es enorm wichtig, einen Schneider zu finden, der sein Handwerk zu 100 % beherrscht, sich auf Sie einlässt und sie richtig berät, denn nur dann, werden Sie mit Ihrer neuen Garderobe glücklich.

 

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Endlich, Sie haben es geschafft! Sie haben Vorstellungsgespräche erfolgreich in Ihrem Business Outfit gemeistert, der Arbeitsvertrag ist unterschrieben und auch die ersten Arbeitstage liegen bereits hinter Ihnen. Bei all diesen Schritten war Ihr individueller Massanzug Ihr ständiger und treuer Begleiter. Doch nun da Sie im Büroalltag angekommen sind, gehören Anzug und Krawatte weiterhin zum unabdingbaren Business Dresscode? Oder könnte ‚Mann‘ seinen Dresscode eigentlich auch ein wenig lockern, sobald man erst einmal im Business Fuss gefasst hat?

 

Der Schlüssel liegt in den Erwartungen des Gegenübers

Um diese Frage zum Business Dresscode zu beantworten sollten Sie unbedingt bei den Erwartungen des Gegenübers ansetzen. Treffen Sie täglich mit wichtigen Geschäftspartnern oder Kunden zusammen? Sollte dies der Fall sein, bestehen dort häufig gewisse Vorstellungen zum angemessenen Business Dresscode. So sollte beispielsweise ein Anwalt beim Meeting mit dem Vorstand einer Firma wohl kaum in Jeans und T-Shirt erscheinen. Kommen Sie den Erwartungen Ihrer Kontakte im Business nicht nach, da Sie den Business Dresscode etwas lockern, könnte Ihr Gegenüber dies auf Ihre beruflichen Fähigkeiten übertragen: Nachlässigkeit im Outfit bedeutet auch Nachlässigkeit im Business – ein Eindruck den Sie sicher nicht erwecken wollen! Zeigen Sie auch durch Ihr Outfit, dass Sie Ihre Rolle und Aufgaben im Business ernst nehmen. Zur Auswahl des passenden Business Dresscodes fragen Sie sich daher immer: Welchen Eindruck möchte ich auf mein Gegenüber machen? Was erwartet mein Gegenüber von mir im Business und wie kann ich meine Position durch den passenden Business Dresscode untermalen? Orientieren Sie sich hier auch an der Firmenkultur und was Kollegen und Vorgesetzte tragen. Generell sollte ein Ranghöherer immer etwas besser gekleidet sein als seine Mitarbeiter.
 

 

Der Erste Eindruck bleibt weiterhin entscheidend

Sie sehen also, selbst wenn Sie seit einiger Zeit in einem Unternehmen arbeiten, kann es problematisch sein, wenn Sie eigenmächtig den Business Dresscode lockern. Selbst im Büroalltag müssen Sie weiterhin erste Eindrücke auf Neukunden und Geschäftspartner machen. Ein schickeres und vor allem makelloses Business Outfit ist hier die bessere Wahl. Bei Männern gehört daher ein perfekt sitzender Anzug, beispielsweise in Anthrazit oder Dunkelblau auf die Liste der Must-Haves. Zudem kann auch ein zuvor gemachter positiver erster Eindruck schnell ins Gegenteil verkehrt werden, wenn Sie den Business Dresscode eigenmächtig lockern und zu Meetings ‚underdressed‘ erscheinen. Natürlich möchten Sie Ihrem Vorgesetzten weiterhin Ihre Kompetenz signalisieren und Ihre Position wahren – und das können Sie mit der Einhaltung des Business Dresscodes zusätzlich unterstützen.

 

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